Ost-Deutsche Meisterschaft 2016

8 junge Sportler – und Sportlerinnen haben sich der Herausforderung gestellt und sind für uns in Schönbeck bei der Ost-Deutschen Meisterschaft an den Start gegangen. Wie es gelaufen ist könnt ihr hier nachlesen.

8 junge Sportler – und Sportlerinnen haben sich der Herausforderung gestellt und sind für uns in Schönbeck bei der Ost-Deutschen Meisterschaft an den Start gegangen. Außer Phoebe, alle samt Wettkampf-Anfänger seit letztem Jahr November.

  • Michael – JugDm-24kg LK2
  • Leni-Alessa – JugCw-27kg LK2
  • Lea-Marie – JugCw-29kg
  • Yusuf – JugCm-29kg LK2
  • Étienne – JugCm-32kg LK2
  • Azra – JugCw-35 LK2
  • Sebastian – JugAm-53kg LK2
  • Phoebe – JugBw-55kg LK1

Michael sollte 2 Kämpfe haben um Ost-Deutscher Meister zu werden, leider trat sein Gegner aus unbekannten Gründen zum Halbfinale nicht an.
Im Finale traf er auf einen Kämpfer aus Leipzig, der Kaderschmiede „Taifun“ und konnte sich durchsetzungsreich und mit viel Übersicht zeigen. Michael hat alles nahtlos vom Training umsetzen können und bereitete seine Angriffe und Konter schon wie ein kleiner Profi vor. Es macht uns stolz zu sehen, wie er sich schon in den letzten 3 Turnieren deutlich steigern konnte. Er holte sich tatkräftig mit 18:7 den Titel.

Leni hatte Ihren allerersten Kampf auf einem Turnier. Trotz großer Aufregung stellte sie sich ihrer kopfgrößeren Gegnerin aus Meiningen und setzte einiges schon aus dem Training um. Doch es reichte noch lange nicht, um die Reichweite und Erfahrung ihrer Gegnerin auszuspielen, am Ende hatte sie verloren – war aber mächtig stolz auf sich.

Lea-Marie traf bei ihrem gerade mal zweiten Turnier, im Halbfinale auf den ASV Berlin und machte von Anfang an Druck nach vorn. Durch ihre Flexibilität bekommt sie echt hohe Kicks hin und macht auch immer Druck nach vorn, das ist ein guter Ansatz um weiter zu arbeiten. Dieses Mal fehlte es noch an Übersicht und Spritzigkeit und so lief sie immer wieder in das Vorderbein ihrer Kontrahentin. Unser Coach Sascha, der uns tatkräftig unterstützte brach den Kampf dann ab.

Yusuf musste als aller erster ran mit Startnummer 301 (3 ist die Kampffläche), das fällt natürlich besonders schwer und dann trifft das Los auch noch auf Samurai Berlin, aber wie ich schon oft erwähnte hat Yusuf ein Kämpferherz und lässt sich von fast nichts beeindrucken. Mit 6:5 gewinnt er knapp aber sehr verdient den Einzug ins Halb-Finale. Dort trifft er auf David vom Olympic Team Berlin der schon fast einen Kopf grösser ist, er versteht es aus der Deckung heraus zu kämpfen und macht Yusuf, der ein sehr offensiver Typ ist, das Leben schwer, am Ende muss Yusuf sich knapp mit 10:7 geschlagen geben. Beide haben sehr taktisch gekämpft und das schon mit 9 und 10 Jahren …

Étienne musste im Viertel-Finale gegen Pyongwon aus Marzahn ran. Seine Spritzigkeit und schnellen Reaktionen schützen ihn vor so manchen Treffern. Es fehlt ihm noch an Konzentrationsfähigkeit und Übersicht. Viel Potential bringt Étienne von Natur aus mit, jetzt müssen wir den Rest hart erarbeiten. Er musste sich geschlagen geben.

Azra machte gegen Samurai im 1/4 Finale deutliche Fortschritte im Vergleich zum vorherigen Turnier. Sie konnte Steps und Konter schon anwenden, leider reichte es noch nicht, um wirklich gefährlich zu werden und am Ende auch nich für ein Treppchen – dieses Mal!

Sebastian konnte an seine Leistungen vom vorherigen Turnier ansetzen und sich sogar taktisch steigern. Im Innenfight war er deutlich ruhiger und konnte seinen Kontrahenten im Finale mit 9:4 besiegen. Eine tolle Leistung für Sebastian, der auch erst in diesem Jahr wirklich angefangen hat auf Turnieren zu starten und das in der A-Jugend.

Phoebe traf auf Ihre Kontrahentin aus Erfurt vom Zwönitzer Sportverein, die sie dort „knapp“ schlagen konnte. Da es für Phoebe in Richtung Deutsche Meisterschaft geht und unsere Zielsetzung eine Platzierung dort zu erlangen feststeht, war klar, sie muss ne Schippe drauf tun. Das tat sie auch und holte sich deutlich mit 16:4 den Titel.

  • 3 x Gold
  • 0 x Silber
  • 3 x Bronze

Fazit:

Für uns gehört die Ost-Deutsche Meisterschaft zu den Must-Have Turnieren im Jahr, wunderbar geeignet um sich auszutesten und zu sehen wo man steht. Ich schaue hier genau hin und entscheide welche Sportler die nächsten Stufen erreichen können. Insgesamt bin ich sehr stolz auf die Leistungen meiner Schützlinge, denn alle samt haben Trainingsinhalte umsetzen können, sind taktisch, ihren vorhandenen Fähigkeiten entsprechend, an einen Kampf rangegangen.

Viele von ihnen haben gerade den Jugend Wechsel in diesem Jahr gehabt, was immer wieder eine starke Niveau-Steigerungen mit sich bringt. Jetzt kommt es ganz einfach darauf an, für unseren Nachwuchs da zu sein,  sie nach den Niederlagen wieder aufzubauen und für weitere Turniere zu motivieren.

Da muss ich auch ganz dolle unsere tollen Eltern loben, die hier ganze Arbeit leisten und für alle unsere Kiddies da sind, nicht für die Eigenen.

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