18. Oberlausitz Cup

Bericht zum 18. Oberlausitz Cup in Bautzen. Rund 300 Sportler aus 25 Vereinen wollten das begehrte Edelmetall gewinnen, mittendrin unsere Newcomer aus 2015 – ganz neu auf einem Turnier dieser Größenordnung.

Nachdem sich einige unserer Sportler für unser Nachwuchsteam, im November durch den „Pandapokal 2015“ qualifiziert hatten, konnten wir direkt 2016 mit dem Aufbau beginnen.

So folgte im Januar für unsere beiden LK1 Sportlerinnen Phoebe Leitner und Elvan Yalcinkaya das internationale Bundesranglisten-Turnier „Creti-Cup“.

Hier geht es zum Bericht!

Gleich im Anschluss fand ein kleines Freundschaftsturnier in Berlin, ausgerichtet von Dragons e. V., statt. Auch hier haben wir bereits berichtet.

Hier geht es zum Bericht!

Am 19.03.2016 starteten wir mit einem 3er Team zum 18. Oberlausitz-Cup in Bautzen.

Mit an Board unsere Newcomer in der männlichen C-Jugend -29kg Yusuf Yilmaz und Sebastian Vogel als Ältester in der Reihe in der A-Jugend -51kg. Phoebe Leitner startete wie gewohnt in der B-Jugend -51kg, im nächsten Jahr geht es auf in die A.

Yusuf

… hat uns mächtig überrascht, er musste gegen Tschechien, Krystof Paruzek (Taejang Dojang aus Teplice) ran. Krystof war deutlich überlegen und brauchte Yusuf nur mit dem vorderen Bein zum Kopf stoppen.
Überraschend war Yusuf sein Kampfgeist und auch das Geschick, mit dem er versuchte seinen Gegner zu umgehen. Leider brachte es nichts, Yusuf war ab der zweiten Runde blind und lief immer weiter in die Konter seines Gegners, das wir auch hier abbrechen mussten.

Schön war, dass er es schaffte, trotz starken Druckpunkt bei den E-Westen von Adidas, tolle Westentreffer zu landen.
Doch der spätere Punktestand von 20:8 zeigt, wie deutlich das war.
Yusuf bewies mit seinen gerade mal 8 Jahren absoluten Kampfgeist und keinerlei Angst vor seinem Gegner – das kann man nicht lernen – hat man oder eben nicht!
Man sieht sich immer mindestens zweimal im Leben … lieber Krystof ;-).

Basti

… trat im Finale gegen Tom Biedermann aus Bautzen an. Leider fehlte es hier bei Basti an Übersicht und Distanz und fing sich direkt in der ersten Runde vom recht erfahrenen Tom einen starken Doljo auf die Nase, die auch sofort blutete und ich den Kampf abbrach.

Phoebe

… war jetzt unsere letzte Hoffnung auf Gold, doch das Feld war schwer, ein Team aus Polen, welches auch später den zweiten Platz in der Mannschaftswertung erzielte, stand gleich zweimal mit im Pool. Im Halbfinal traf sie, noch recht zögerlich, auf die Polin Andzelika Florek und holte sich den Einzug ins Finale mit einem schönen Kopftreffer. Mit einem guten Motivationsschub ging es im Finale gegen die Teamkollegin aus Polen Julia Kuzniak, die ihren Halbfinalkampf auch super klar dominierte und deutlich gewann.
Direkt in der ersten Runde schoss Phoebe ehrgeizig und aggressiv auf ihre Gegnerin, kämpfte mit Entschlossenheit und führte mit deutlichem Punkteunterschied zur zweiten Runde. Trotz Führung zur zweiten Runde entzog sie sich nicht und wurde auch noch getroffen, konnte dann mit 10:6 aber wohl verdient das Finale gewinnen.

Fazit:

Unsere Sportler konnten teilweise gute Ansätze zeigen und das Training mit einbringen, es fehlt noch an mentaler Stärke und Turnier-Routine.

Aber ich bin ganz sicher, das wird …

Insgesamt war das Turnier wieder gut organisiert und steht für uns immer als Nachwuchs und Vorbereitungsturnier auf der Agenda. Trotzdem muss man ganz klar sagen, das es für ganz frische Kämpfer auch mal ganz schön haarig werden kann, da das Niveau jährlich fühlbar steigt.
Im nächsten Jahr werden wir nur mit einem Kader fahren, welches schon über ausreichend Erfahrung verfügt.

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